Was ist eine Datenbank?

Der folgende Text stellt Ihnen eine Auswahl einiger typischer Vertreter aus der Datenbankwelt vor und beleuchtet deren wesentlichen Eigenschaften. Gleichzeitig erhalten Sie einen Blick auf die nichtrelationalen Datenbanksysteme, also auf die so genannten NoSQL-Datenbanken.

Was ist eine Datenbank?

Definition einer Datenbank

Im allgemeinen Sprachgebrauch handelt es sich bei einer Datenbank um ein elektronisches System, in dem große Datenmengen zentral gespeichert sind. Datenbanken lassen sich zum Beispiel nach der Art ihres Inhalts klassifizieren: es gibt bibliographische, Volltext-, numerische oder Bild-Datenbanken. In der IT werden Datenbanken wiederum nach ihrem organisatorischen Ansatz unterschieden.

Der gängigste Ansatz ist die relationale Datenbank.* Eine relationale Datenbank ist eine Sammlung von Datenelementen, die als ein Satz formal beschriebener Tabellen organisiert sind. Sie ermöglicht den Zugriff auf die neue Zusammenstellung von Daten in unterschiedlicher Weise, ohne dafür die Datenbanktabellen ändern zu müssen.  

Datenbanken dienen dazu, Informationen in einer geordneten Struktur aufzubereiten, zum Beispiel in Tabellenform. Gerade in Anwendungen mit einer großen Datenmenge ist es wichtig, die Informationen zu ordnen. Bei komplexen Anwendungen müssen mehrere Tabellen miteinander verknüpft werden.

Gleichzeitig müssen Daten gespeichert, verknüpft, sortiert und ausgewählt werden. Datenbanken sind somit auch für eine effiziente Datenverwaltung verantwortlich. Für eben diese Verwaltung benötigen Datenbanken ein so genanntes Datenbanken-Management-System (DBMS) auch Datenbankmanager genannt.

Datensicherung in Datenbanken

Das DBMS verwaltet Nutzeranfragen sowie Anfragen von anderen Systemen, ohne dass dafür bekannt sein muss, auf welchen Storage-Medien die benötigten Daten liegen und welche Nutzer darauf zugreifen. Zudem kann in Datenbanken festgelegt werden, dass nur berechtigte Personen und Systeme Zugriff auf die Inhalte haben. So wird manchen Benutzern nur ein entsprechendes Leserecht jedoch kein Bearbeitungsrecht erteilt. Diese Datenintegrität (d.h. Daten sind dauerhaft verfügbar und konsistent organisiert) wird durch bestimmte Regeln im Datenbankmanagement-System geregelt.

SQL-Datenbanken

Mittlerweile gibt es aber auch mehrere objektorientierte Datenbankmanagementsysteme, die sogenannten (ODBMS). Ein DBMS ist meist ein fester Bestandteil eines Datenbankprodukts. Ein verbreitetes Beispiel für ein DBMS für Einzelpersonen oder kleine Gruppen ist Microsoft Access. Microsoft SQL Server ist ein DBMS, das Datenbank-abfragen von mehreren Nutzern bedient. Die SQL-Datenbank wurde jedoch nicht immer für die Microsoft Dynamics NAV Lösung benutzt. Bis zur Navision Version 3.6 im Jahr 2002 wurde beispielsweise C/SIDE als Datenbank empfohlen. Erst mit der Einführung der Dynamics NAV Version 2013 wurde als Basis für Installationen der Microsoft SQL-Server verwendet. So auch bei der Einführung des ERP-Systems Microsoft Dynamics 365 Business Central. SQL kann dabei im Bezug auf relationale Datenbanken weiterhin als zentrales Arbeitsmittel beim Umgang mit den Daten aufgefasst werden. Aber die Entwicklungen gehen weiter. Auf der Agenda stehen heute neben den relationalen Datenbanken auch so genannte NoSQL-Datenbanken. Mittels dieser Ansätze soll es insbesondere gelingen, die Datenflut des Webs in den Griff zu bekommen. Wir sind sicher, dass in ein bis zwei Jahren die Entwicklung in diesem Bereich noch einen Schritt nach vorne machen wir und es wieder zahlreiche Neuheiten zu berichten gibt.

Datenbankmanagementsysteme

Wie funktionieren NoSQL-Datenbanken?

NoSQL sollte nicht als „No SQL“ verstanden werden, sondern eher als „Not only SQL“. Vielmehr möchten NoSQL Datenbanken eine Alternative zu den gegenwärtigen relationalen Datenbankmodellen schaffen, die für bestimmte Anwendungsklassen in Hinblick auf Betriebskosten, Anwendungsentwicklungen oder Skalierbarkeit den relationalen Datenbanken gegenüber überlegen sind. Bei den SQL-Datenbanken benötigt man ein Schema, das den Verwendungszweck der Datenbank im Betrieb beschreibt. Ein Beispiel hierzu wäre: Eine Personaldatenbank benötigt eine Tabelle „Person“ mit den entsprechenden Spalten, welche die Eigenschaften einer Person näher kennzeichnen. Bei NoSQL-Datenbanken ist dies in der Regel nicht der Fall. Sie arbeiten weitgehend ohne Schema und meist dokumentenbasiert, das bedeutet alle Informationen werden in Dokumenten gespeichert. Voraussetzung dafür ist eine komplexe Logik in der Anwendung, um mit dieser Art der Datenverwaltung umgehen zu können.

Weniger Schnittstellen, weniger Fehlerquellen, mehr Transparenz

Auch wir nutzen für unsere Marke unitop die Vorteile einer Datenbank. Sie versetzt die Benutzer in die Lage, alle Aufgaben des Tagesgeschäfts aus einer Anwendung heraus zu bearbeiten. So können unitop Kunden jederzeit auf alle relevanten Daten und Datenquellen ihres Unternehmens oder ihrer Organisation zugreifen – mit jedem Endgerät. Das Ergebnis: weniger Schnittstellen, weniger Fehlerquellen und mehr Transparenz.

Microsoft Power BI und TARGIT Decision Suite

Mithilfe von Microsoft Power Business Intelligence (BI), dem ein Software-as-a-Service-Modell zugrunde liegt oder der TARGIT Decision Suite können Nutzer ihre Geschäftsdaten aus verschiedenen Systemen in Beziehung setzen, analysieren und graphisch aufbereiten. Mit diesen Analysen ist es möglich, eigene Geschäftsprozesse und den Unternehmenserfolg zu überwachen und basierend darauf fundierte Entscheidungen zu treffen. Beispielsweise lassen sich eigene Daten aus Microsoft Dynamics 365 Business Central direkt aus der SQL Datenbank bzw. unitop mit Daten aus Excel-Dateien, Google Analytics oder mit Marktdaten aus dem Internet ergänzen. Anwender profitieren von einer umfangreicheren Datengrundlage und können Ihre eigenen Zahlen mit denen des Wettbewerbs vergleichen. Für diese Auswertung sehr großer Datenmengen wird wiederum eine weitere Datenbank mit Analysis Services genutzt.

Office 365 und Microsoft SharePoint

Microsoft SharePoint hingegen ist eine Kollaborations-Anwendung, die diverse Einsatzszenarien abdeckt. Die Basis von SharePoint ist wiederum eine Datenbank. Beispielsweise lässt sich SharePoint wie ein Dokumenten-Management-Tool (sog. Content Management System) nutzen. Die Nutzung der Web-Anwendung SharePoint von Microsoft ermöglicht einen einfachen und schnellen Austausch von Daten und Formularen und lässt sich individuell an die Bedürfnisse und Anforderungen anpassen. So lassen sich Abläufe innerhalb einer Firma oder Organisation vereinfachen und Projekte leichter verwalten. Im Rahmen von Office 365 wird SharePoint als Cloud-Service angeboten, sodass für ein Unternehmen die IT-Wartungsaufgaben und die Kosten für den Unterhalt der Infrastruktur entfallen, während die Dienste von Office 365 mit einem beliebigen Gerät von jedem Ort auf der Welt genutzt werden können.

 

*In den meisten Fällen handelt es sich bei DBMS um relationale Datenbankmanagementsystemen (RDBMS) mit der Structured Query Language (SQL) als Standard-Interface für Benutzer und Systeme.

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