Kontaktieren Sie uns – 
Ihr Ansprechpartner

Christian Blenkers
T 02151 349 1151

E-Mail senden

Mit nur einem Klick zum Antrag – das neue Onlinezugangsgesetz macht dies ab Ende 2022 möglich

Von der „digitalen Verwaltung“ profitieren auch die Kammern

Antragsstellungen von daheim aus zu tätigen, wird aus Sicht des Onlinezugangsgesetzes (OZG) in spätestens zwei Jahren kinderleicht möglich sein. Benötigen Sie einen neuen Führerschein, eine Geburtsurkunde oder eine Beglaubigung? All diese Dokumente können Sie, als Bürgerinnen und Bürger der 16 Bundesländer, zukünftig elektronisch beantragen. Der persönliche Gang zum Amt wird damit oftmals hinfällig. Um die Digitalisierung der Verwaltung beziehungsweise aller Dokumente und Anträge möglich zu machen, bedarf es jedoch noch einiger Vorkehrungen. Konkret setzt dies zwei wichtige Schritte voraus: Zum einen müssen die rund 575 Verwaltungsleistungen in eine digitale Version transformiert werden, zum anderen gilt es, eine IT-Infrastruktur zu schaffen, auf die alle Nutzer zugreifen können.

Davon profitieren auch die Behörden, Kammern und Co., zumal so Antragsprozesse nicht nur effektiver gestaltet und beschleunigt werden, sondern gleichzeitig auch Fehlerquellen deutlich minimiert werden können. Darüber hinaus fördert die Einführung des OZG die Vernetzung und Zusammenarbeit über Behörden- und Ländergrenzen hinweg. Dies wiederum spart Zeit, aber auch Ressourcen.

Doch was bedeutet die Umstellung konkret für die Kammern?

Das OZG betrifft neben den diversen Behörden und Bundesanstalten auch die berufsständischen Körperschaften und Kammern, die mit ihren ca. 8,5 Millionen Mitgliedern fest in der Verwaltungslandschaft der Bundesrepublik Deutschland verankert sind. Aktuell führt der OZG-Umsetzungskatalog über 350 Kammerleistungen an, worunter beispielsweise die Erteilung von Berufszulassungen, die berufliche Aus- und Weiterbildung, die Vorgabe von Prüfungsrichtlinien, aber auch die Bestellung von Sachverständigen fallen.

Verglichen mit anderen europäischen Ländern zählt Deutschland im Bereich der „digitalen Verwaltung“ nicht gerade zu den Vorreitern. Angesichts der Tatsache, dass Deutschland ein föderalistisch organsiertes Land ist – jedes Bundesland verfügt über eigene Kompetenzen bei der Gesetzgebung – wird die Einführung des OZG auf bundesweiter Ebene eine komplexe Herausforderung.
 

Kurzum bedeutet dies:
Das übergeordnete Ziel der Zentralisierung ist eine Entlastung der Kammern auf regionaler Ebene, ebenso wie die Abschaffung ineffizienter Kommunikations- und Abstimmungsschleifen.

Stellen Sie sich dazu die folgenden drei Szenarien vor:
 

  • Ein Interessent stellt online einen Mitgliedsantrag an die Kammer.
  • Ein Mitglied meldet sich online zu einer Fortbildung bei der Kammer an.
  • Ein Mitglied reicht online Fortbildungsbelege ein, um nicht angerechnete Fortbildungspunkte zu erhalten.


Gerne veranschaulichen wir Ihnen die Vorteile anhand des ersten Beispiels einmal genauer:

Stellen Sie sich vor, ein Interessent füllt online den Mitgliedsantrag Ihrer Kammer aus. Die benötigten Belege können mit dem Antrag bereits digital im Portal hinterlegt werden. Das System (bzw. Portal) prüft anschließend die angegebenen Daten auf ihre Validität. Dies reduziert nicht nur Ihren Verwaltungsaufwand, sondern vermeidet auch unvollständige Anträge, die Ihre Kammer erreichen. Zu diesem Zeitpunkt weiß der Interessent bereits, dass er keine wichtigen Informationen vergessen hat und Sie können davon ausgehen, dass die eingegebenen Daten korrekt und komplett sind.

Nach dem Versand des Antrags über die Homepage werden die Daten automatisch in die Prüftabelle von unitop Kammer übermittelt, worüber einer Ihrer Kammermitarbeiter automatisch informiert wird. Der Mitarbeiter erhält in diesem Fall eine Meldung, dass ein neuer Antrag zur Prüfung eingegangen ist. Er kann diesen im Anschluss einsehen und den Datensatz per Knopfdruck in das System Ihrer Kammer übernehmen. Ein fehleranfälliges Abtippen der Adress- und Antragsinformationen wird somit unnötig. Auch reduzieren sich aufwändige Rückfrage-E-Mails und Telefonate. So werden Ihre Verwaltungsprozesse zum einen beschleunigt, zum anderen werden Prozesse effektiver und transparenter gestaltet. Dies führt wiederum zu einer Reduzierung der Verwaltungskosten bei gleichzeitiger Produktivitätssteigerung.

Welche Vorkehrungen müssen Sie als Kammer treffen?

Das OZG verpflichtet Sie als Kammern dazu, Ihre Verwaltungsleistungen bis Ende 2022 digital anzubieten. Die Pflicht besteht darin, dass Sie als Kammer Ihre Verwaltungsportale zu einem Portalverbund verknüpfen. Dafür wird eine IT-Infrastruktur benötigt, die eine sichere, zuverlässige und effiziente Bereitstellung Ihrer Leistungen ermöglicht. Für Sie als Kammer bedeutet dies konkret, dass Sie ein sogenanntes drei-Phasen-Modell durchlaufen müssen:

  • Planungsphase
  • Konzeptionsphase
  • Referenzimplementierungsphase

Was dies konkret bedeutet, erfahren Sie unter anderem auf den Seiten des BMI.

Weitere Vorkehrungen, die seitens der Kammern getroffen werden müssen, sind unter anderem die Gewährleistung einer permanenten Erreichbarkeit, die Verknüpfung der diversen Portale sowie die Anbindung an ein Customer-Relationship-Management-System (CRM), um eine Verwaltung der gesamten Mitgliederdaten zu vereinfachen. Hierbei ist es nicht zielführend, Leistungen in Formularen gemäß den Vorgaben des OZG digital bereitzustellen, wenn interne Prozesse zum Teil noch papierbasiert ablaufen. Dies wird dem Ziel einer schnellen Informationsbereitstellung und -verarbeitung nicht gerecht.

Was ist ein CRM? Wir erklären es auf erp-software.de

Das OZG stellt die Weichen für eine digitale Zukunft

Die größten Vorteile im Überblick

Zeitersparnis – kurzfristige Anpassungen werden möglich

Effizienzsteigerung

Verbesserung der Kundenzufriedenheit

Sicherheit

Adressqualität – Vermeidung redundanter Daten

Verringerung von Verwaltungskosten

Verbesserung der Transparenz unter den Bundesländern

Die Zukunft der Kammern ist gesichert

Benötigen Sie weitere Informationen oder eine gezielte Beratung? Wir helfen Ihnen jederzeit gerne weiter.

Zu unserem Kontaktformular

 

Wir sind der verlässliche Partner an Ihrer Seite

Wir unterstützen Sie bei der Umsetzung der OZG-Richtlinien

Szenario:
Unsere erfahrenen Berater analysieren gemeinsam mit Ihnen vorhandene Prozesse und optimieren diese mit unserem ganzheitlichen unitop Konzept. Damit schaffen Sie die Basis für die erfolgreiche Digitalisierung Ihrer internen Kammerprozesse.

Das Ziel hierbei ist die Bereitstellung einer ganzheitlichen Kammerverwaltungssoftware mit allen Kernprozessen in einem ganzheitlichen System.

  • Stammdatenverwaltung
  • Mitgliederverwaltung
  • Gremienverwaltung
  • Fort- und Weiterbildungsverwaltung
  • Azubi-/Prüfungsverwaltung
  • Finanzmanagement

Dabei legen wir den Fokus auf die Nutzung von standardisierten Schnittstellen, um Ihre Verwaltungsleistungen digital bereitzustellen. Wir vertrauen auf die neuesten integrierten Technologien zum effizienten Ausbau Ihrer Kammerleistungen und engagieren uns für die stetige Weiterentwicklung unserer Kammerverwaltungssoftware und der Beratungskompetenz unserer Mitarbeiter.

 

Warum wir?

Wir als GOB verfügen über jahrzehntelange Erfahrung bei der Digitalisierung von Unternehmens- und Verwaltungsprozessen. Mit unserem ERP-System unitop und unseren erfahrenen Beratern können wir alle IT-Prozesse der Kammern ganzheitlich abbilden. Die in diesem Konzept implementierten Techniken und unser etabliertes Prozessmanagement bieten Ihnen die Möglichkeit, Ihre Prozesse optimal und modern zu gestalten. Damit schaffen Sie die Basis für die Umsetzung der Anforderungen des OZG. Standardisierte Schnittstellentechnologien ermöglichen Ihnen die digitale Bereitstellung der Pflichtleistungen.

Sie möchten mehr über unsere unitop ERP-Lösung für Kammern erfahren?

Füllen Sie unser Kontaktformular aus – wir beraten Sie gern!

Kontaktformular (mit Rahmen)

Kontakt
* Pflichtfeld
Logo - GOB Software & Systeme GmbH & Co. KG
Logo - unitop

Sie haben noch Fragen?

Hinweis zu Cookies Um unsere Internetseite für Sie optimal zu gestalten und fortlaufend verbessern zu können, verwenden wir Cookies. Durch die weitere Nutzung der Internetseite stimmen Sie der Verwendung von Cookies zu. Weitere Informationen zu Cookies erhalten Sie in unserer Datenschutzerklärung. Nachfolgend können Sie einstellen welche Art von Services & Cookies Sie zulassen möchten.
Ok, ich bin einverstanden
Einstellungen
Cookie Einstellungen Hier haben Sie die Möglichkeit der Auswahl oder Deaktivierung von Cookies.
Speichern
Alle akzeptieren
Zurück